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Reisenotizen 2012, 88 Seiten CHF 15,00/12,00 Euro ISBN 978-3-905689-40-2
Mit zwei japanischen Anti-Atom-Aktivisten, ihrer Mitarbeiterin Silke Malorny und dem ehemaligen Chef der bulgarischen Atomaufsicht Gueorgui Kastchiev ging Rebecca Harms auf Vortrags- und Recherchereise nach Tokio, Osaka, Matsuyama City, Yokohama und Fukushima. Im Gepäck hatte die Gruppe eine Studie über die Mängel des Stresstests und die Neugier auf die Lage in Japan ein Jahr nach Fukushima. Auf Veranstaltungen und in kleinen Runden trafen sie Atomkraftgegnerinnen, Wissenschaftler, Journalistinnen, Politiker und Bürgerinnen. Ein Tag in der Region Fukushima war der traurige Schlüsseltag der Reise. Die Stärke der neuen japanischen Anti-Atom-Bewegung begriffen die Europäer am Ende ihrer Tour auf der Global Conference for a Nuclear Free World in Yokohama. In diesem Buch hat Rebecca Harms Notizen und Fotos der Reise versammelt. Rebecca Harms ist Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament. Sie lebt im niedersächsischen Lüchow-Dannenberg. Dort war sie bereits 1977 Mitbegründerin der Bürgerinitiative gegen das Atommüllzentrum Gorleben. Bis heute arbeitet sie in Deutschland und international für den Ausstieg aus der Atomkraft. »Es lohnt sich, Rebecca zuzuhören, insbesondere wenn es um Atomkraft geht.« Daniel Cohn-Bendit in seinem Vorwort
Liebe Leserinnen,
Wir sind gerade dabei, die Homepage zu erneuern und hoffen, sie Ihnen bald vorstellen zu können.
In der Zwischenzeit wünschen wir allen eine schöne Zeit und viele gute Bücher.
Ursi Anna Aeschbacher
übersetzt aus dem Französischen von Gabriela Zehnder 2011, 368 Seiten, gebunden CHF 38,00/29,00 Euro ISBN 978-3-905689-37-2
»Halb Franzose, zum Teil Jude, halb Schweizer, nicht sehr katholisch, hat der Autor diese vier Elemente in den Computer eingegeben (den er nicht besitzt) und seine eigene Erinnerung angeklickt, oder was davon übrig bleibt. Dabei ist diese explosive Mixtur herausgekommen, wo, Akzente, Uhren, Banken, Rinder, Neutralität, Zweiter Weltkrieg und französisch-schweizerischer Kleinkrieg, sich alles vermischt, aufeinanderprallt und in die Brüche geht. Und das mit einem so provokativen Ungeschick, dass alle Lager, für einmal einig, garantiert lauthals protestieren werden, das gleiche ihnen nicht. So erfährt man also, weshalb ein griesgrämiger Helvetier, Gelegenheitsflötist, sich gegen Mitte dieses Jahrhunderts auf einer kleinen Insel zwischen der Garonne und der Dordogne niederliess. So erfährt man von der nicht sehr harmonischen Partitur, die er dort mit Saisonnière, der Violinistin, spielte. So erfährt man, was, auf dem gegenüberliegenden Ufer, Besitzer der Autowerkstatt, Bürgermeister, Arzt, Priester, Architekt, Lehrerin, Zimmermädchen, Wirt und so weiter von ihm hielten. Und so erfährt man schliesslich, warum und wie, auf dem blauen Genfersee, dies alles zwangsläufig in einem fabelhaften Misston endete. Zum Schluss sei festgehalten, dass aufgrund eines schwerwiegenden Programmierungsfehlers die Hauptperson gut und gern zwanzig Jahre älter ist als ihr Autor.« J.-L. B. ... mehr
Jean-Luc Benoziglio wurde in Monthey (Wallis) geboren und lebt in Paris ... mehr
Gabriela Zehnder hat übersetzt ... mehr
2011, 80 Seiten, gebunden CHF 25,00 / Euro 21,00 ISBN 978-3-905689-36-5
Wie wäre es, wenn wir uns spontan anlächeln würden, unbesehen um Ideen von Fremdheit und Nationalität? Solchen Fragen geht Henri Roorda in einem kleinen Essay nach, den er mit dem Titel »Mein sentimentaler Internationalismus« versehen hat. Wie viel mehr Sorglosigkeit wäre möglich als in der vorsichtigen und ängstlich sich abgrenzenden Gesellschaft, die wir heute noch kennen? Grundlegende Überlegungen über das menschliche Zusammenleben stellt Roorda auch im zweiten hier vorgestellten Essay an, bei dem es um die »Vernebelung der Gehirne« geht. Je nachdem bezeichnet man den Vorgang als Beeinflussung, Indoktrinierung oder Manipulation, und meist wird er von den Betroffenen selbst erst im Nachhinein als solcher erkannt … Vor bald hundert Jahren hat Henri Roorda mit dem ihm eigenen Scharfblick und Humor das Phänomen unter die Lupe genommen und das Zeitlose daraus herausgefiltert. Unverbraucht aktuell! »Ich möchte gerne wissen, ob meine ausgeprägte Vorliebe für den Frieden einzig ein Zeichen der Schwäche, oder ob meine Sensibilität die normale Sensibilität des modernen zivilisierten Menschen ist.« »Wer seine Prosa publiziert, ist oft ohne sein Wissen von einem Bekehrungseifer beseelt. Es kann sein, dass diese Broschüre gegen jemanden gerichtet ist. Würde man mich zwingen, in mir eine kriegerische Absicht aufzudecken, würde ich sagen: Es wäre mir ganz besonders angenehm, den Fanatikern zu missfallen.« Henri Roorda ... mehr
Henri Roorda van Eysinga (1870–1925) ist einer der subtilsten Humoristen und Denker der Westschweiz ... mehr
Yla von Dach hat aus dem Französischen übersetzt ... mehr